BLACK LIVES MATTER: Südstaaten-Statue in Virginia wurde vom Sockel demontiert

Die Regierung des US-Bundesstaates Virginia hat am Mittwoch ein umstrittenes Denkmal für den Südstaaten-General Robert Edward Lee (1807-1870) demontiert. Das Monument stand über 130 Jahre in Richmond, der Hauptstadt Virginias und galt Kritikern als Symbol von Sklaverei und Rassismus.
Unter dem Applaus hunderter Schaulustiger entfernten Arbeiter im Beisein des demokratischen Gouverneurs Ralph Northam die mehr als vier Meter hohe Statue Lees auf seinem Pferd von ihrem Sockel. Interessierte konnten die Aktion live im Internet verfolgen. Der oberste Gerichtshof Virginias hatte die Entfernung vor wenigen Tagen gebilligt.

Der Kommandeur der konföderierten Armee der Südstaaten hatte im April 1865 nach vier Jahren im Bürgerkrieg gegen die Nordstaaten kapituliert. Die Niederlage führte offiziell zur Abschaffung der Sklaverei, allerdings litten Afroamerikaner in den Südstaaten weiterhin unter Diskriminierung und Rassentrennung.
Die Entfernung der Lee-Statue gilt auch als ein Sieg der "Black-Lives-Matter"-Bewegung. Bis entschieden ist, was mit dem Denkmal geschehen soll, wird die Reiter-Statue an einem unbekannten Ort einlagert.

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